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Christine-Maria Höller

Presse

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Selten gespielte Kleinodien der Musikliteratur

Bad Dürrnberger Konzerte: Das "Lumos Quartett" und das "Streichquarett pur!" beeindruckten

Mit zwei gelungenen Abenden fand die Reihe der Bad Dürrnberger Konzerte ihre Fortsetzung. Am 14. Juli hatte das Publikum die Gelegenheit, eine weitere Facette der Salzburger Violinistin Christine-Maria Höller kennenzulernen. Mit dem von ihr 2005 gegründeten "Lumos Quartett" spielte sie Werke von Joseph Haydn, Philip Glass und Johannes Brahms.

Zum Auftakt erklang das mit viel Freude und Leichtigkeit gespielte Streichquartett Nr. 38 von Haydn. Mögen die akustischen Eigenschaften der Wallfahrtskirche bei der klaren Komposition Haydns die Zuhörer anfangs vielleicht ein wenig irritiert haben, so scheint es keinen geeigneteren Ort für die Musik für Glass zu geben. Mit dem Streichquartett Nr. 5 des in New York lebenden Komponisten stand ein selten gehörtes, außergewöhnliches Werk auf dem Programm. Bei der Interpretation des Streichquartetts Nr. 1 (op. 51) von Johannes Brahms bewiesen die vier Musiker, dass sie sowohl über hervorragende solistische Fähigkeiten verfügen, als auch sensibel und intuitiv aufeinander eingehen können. Abwechslungsreich wie das Konzertprogramm war übrigens auch die erfrischende Zusammenstellung der Zugaben. E. L.

Quelle: Tennengauer Nachrichten

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